Friedhöfe

Die Friedhöfe der Gemeinde

Die Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel verfügt über sechs Friedhöfe, welche über die verschiedenen Bezirke verteilt sind und eine Vielzahl an unterschiedlichen Grabarten bieten. 

Die klassischen Grabarten werden heute von den Angehörigen der Verstorbenen häufig als zu pflegeintensiv und als mit einem zu hohen persönlichen Arbeitsaufwand verbunden angesehen. Aus diesem Anlass haben wir in den letzten Jahren als Alternative neue, pflegefreie Grabarten (Gemeinschaftsgrabanlagen, Urnengärten, Memoriamgärten, Kolumbarien, Baumbestattungen, Wasserurnenfelder, Exklusivgräber u.a.) eingeführt oder in die Planung genommen. Friedhöfe werden oft als Orte für die Toten bezeichnet, doch sie sind für die Lebenden noch viel wichtiger. Sie sind Stätte der Begegnung, grüner Lebensraum, Oasen der Ruhe und Besinnung, sowie Orte der Hoffnung. Wir entwickeln unsere Friedhöfe  immer mehr nach diesen Zielen  und schaffen zugleich in den einzelnen Stadtteilen Wanne-Eickels schöne öffentliche Ruheparks für die Bevölkerung.

Namenlose oder anonyme Bestattungen gibt es auf unseren Friedhöfen nicht!

Die Angehörigen kennen den Bestattungsplatz und können hier die so wichtige Trauerarbeit leisten. „Heimat ist da, wo man die Namen der Toten kennt“ (Fulbert Steffinsky, Theologe)

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Cranger Friedhof

Im Jahre 1854 wurde die jetzige Cranger Kirche gebaut. Zeitgleich zur Cranger Kirche ist der erste Teil des Cranger Friedhofs entstanden. Da die Cranger Kirche direkt am Eingang des Friedhofs liegt, wird sie natürlich auch als (besonders große) Trauerhalle genutzt.

In den 1920er-Jahren des vorherigen Jahrhunderts wurde der Friedhof dann in Richtung Dorstener Straße erweitert; er erhielt dort zwei weitere Zugänge. Heute hat der ortsnahe, gepflegte und ansprechend gestaltete Cranger Friedhof eine Gesamtgröße von rund 1,4 Hektar und umfasst ca. 2.000 Grabstellen. Auf dem Friedhof befindet sich eine moderne Aufbahrungshalle mit 3 Abschiedsräumen.

Grabarten
Neben allen klassischen Grabarten bietet der Cranger Friedhof Kolumbarien, einen Urnengarten, Baumbestattungen an. Wegen der unmittelbaren Nähe zur "Cranger Kirmes" und zum "Cranger Weihnachtszauber" wurde 2018 ein spezielles Grabfeld für Schausteller*innen und deren Angehörige eröffnet.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Cranger Friedhof, An der Cranger Kirche 17, 44653 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Andrea Brickwedde
Tel.: 02325 72528
E-Mail: crange@kgwe.de und andrea.brickwedde@kgwe.de

Friedhof Wanne-Mitte

Mitten im Zentrum des Ortsteils Wanne, umgeben vom Postpark ist der Friedhof Wanne-Mitte zu finden, im Volksmund auch "Postfriedhof" genannt.
Der Friedhof besteht seit 1892, ist rund 3,1 Hektar groß und hat ca. 3.750 Grabstätten. Am Haupteingang an der Claudiusstraße befindet sich die im Jahr 1953 erbaute Trauerhalle mit bis zu 60 Sitzplätzen. Der Trauerhalle zugeordnet sind vier Abschiedsräume.

Grabarten
Neben allen klassischen Grabarten gibt es vielfältige moderne Beisetzungs-/Bestattungsmöglichkeiten ohne eigene Pflege.

Einzigartig in Herne ist hier ein würdevolles Grabfeld für Kinder, die in der Schwangerschaft verstorben sind. Die Beisetzungen und Trauerfeiern sind ein offenes Angebot, unabhängig von kirchlicher oder religiöser Zugehörigkeit. Den betroffenen Eltern entstehen keine Kosten; diese werden durch Mitgliedsbeiträge und Spenden des Vereins „Sternschnuppe e. V.“ finanziert.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Friedhof Wanne-Mitte, Claudiusstraße 50-56, 44649 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Karin Redeker
E-Mail: wanne@kgwe.de und karin.redeker@kgwe.de
Tel.: 02325 77926
Andrea Wallhöfer
E-Mail: wanne@kgwe.de und andrea.wallhoefer@kgwe.de
Tel.: 02325 3884

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Friedhof Wanne-Süd

Der idyllische Friedhof Wanne-Süd wurde 1921 eröffnet. Er liegt in der Nähe des Eickeler Parks und bildet mit diesem ein „grünes Band“ durch den Stadtteil Eickel. Der Friedhof hat eine Fläche von rund 2 Hektar, auf der sich ca. 3.000 Gräber befinden. Mitten auf dem Friedhof befindet sich die frisch renovierte und geschmackvoll eingerichtete Trauerhalle (ca. 50 Sitzplätze) mit zwei würdevollen Abschiedsräumen.
Umrahmt von schattigen Bäumen liegt die Trauerhalle im zentralen Bereich. Eine lebende Efeumauer mit schmiedeeisernem Tor trennt den Friedhofsbereich von der Edmund-Weber-Straße. Der breite Hauptweg führt auf ein großes Holzkreuz zu, von dem aus rechtwinklige Wege in alle Richtungen gehen.

Der "Wanne-Süder" ist der erste Friedhof in Herne, der an der Aktion "Evangelischer Friedhof - Ort der Hoffnung" teilnimmt.

Grabarten
Neben allen klassischen Grabarten bietet der Friedhof vielfältige moderne Beisetzungs-/Bestattungsmöglichkeiten ohne eigene Pflege an. Ein Blickfang ist das besonders gestaltete Kindergrabfeld.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Friedhof Wanne-Süd, Ecke Edmund-Weber-Straße/Reichsstraße, 44651 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Christiane Janning
Tel.: 02325 77926
E-Mail: wanne@kgwe.de und christiane.janning@kgwe.de

Friedhof Auf der Wilbe

Im mittleren Ruhrgebiet, am Rande des Naturraumes Westenhellweg, liegt der Wanne-Eickeler Ortsteil Röhlinghausen. Er grenzt westlich an Gelsenkirchen und südlich an Bochum. Röhlinghausen ist durch den Bergbau geprägt, speziell durch die ehemaligen Zechen Pluto und Königsgrube. Geografisch ist Röhlinghausen der Mittelpunkt der Metropole Ruhr.
Der Friedhof Auf der Wilbe spiegelt mit seiner Größe von rund 2,1 Hektar und der hohen Anzahl von ca. 3.400 Grabstätten die Geschichte und besondere Prägung des Ortsteiles Röhlinghausen wider; er ist ortsnah gelegen und besticht durch die kurzen Wege. Auf dem Friedhof ist ein würdevolles Umfeld für die Verstorbenen entstanden. Hier wird den Hinterbliebenen ein liebevoller Ort der Ruhe und Trauer geboten.

Auf dem Friedhof befindet sich eine frisch renovierte Trauerhalle mit zwei Abschiedsräumen.

Grabarten
Neben allen klassischen Grabarten werden moderne Beisetzungs-/Bestattungsmöglichkeiten ohne eigene Pflege im Rasen und im Kolumbarium angeboten.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Friedhof Auf der Wilbe, Auf der Wilbe 37, 44651 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Carmen Lesniak
Tel.: 02325 32310
E-Mail: roehlinghausen@kgwe.de und carmen.lesniak@kgwe.de

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Alter Friedhof Eickel

Der Alte Friedhof Eickel wurde im Jahre 1827 angelegt und ist somit einer der ältesten Friedhöfe innerhalb der Stadt Herne. Das steinerne Hochkreuz, die Pfarrgräber Eickels, die kunstvollen Grabsteine, die Denkmäler aus dem 19. Jahrhundert, darunter das Denkmal des Grubenunglücks auf der Zeche Pluto am 10.05.1882, und die mächtigen Kastanien prägen das Bild dieses ehrwürdigen und gepflegten Friedhofs.
Als Trauerhalle wird das Gebäude auf dem Neuen Friedhof Eickel mitgenutzt. Der Friedhof hat eine Gesamtgröße von rund 1 Hektar und umfasst ca. 1.900 Grabstellen.

Grabarten
Es gibt nur klassische Wahlgräber für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Alter Friedhof Eickel, Lohofstraße 17, 44651 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Andrea Brickwedde
Tel.: 02325 61260
E-Mail: eickel@kgwe.de und andrea.brickwedde@kgwe.de
Frau Carmen Lesniak
Tel.: 02325 61260
E-Mail: eickel@kgwe.de und carmen.lesniak@kgwe.de

Neuer Friedhof Eickel

Dieser „neue“ Friedhof wurde bereits 1885 eingeweiht. Seit 1975 steht hier eine geräumige Trauerhalle, in der auch größere Abschiedsfeiern abgehalten werden können.
Die Kapelle ist mit rund 100 Sitzplätzen (einschließlich Empore) die größte in ganz Herne. Ihr sind zwei Abschiedsräume zugeordnet.

Das schlichte Holzkreuz in der Mitte des Friedhofs ist ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Bergbau. Es bestand ursprünglich aus Spurlatten, die der ehemaligen Evangelischen Kirchengemeinde Eickel von der 1973 geschlossenen Zeche Hannibal überlassen wurden. Im November 2017 musste das Spurlatten-Kreuz aus Sicherheitsgründen ersetzt werden. Dabei wurde gleichzeitig das gesamte Umfeld des Kreuzes neu gestaltet. Das vormalige Spurlatten-Kreuz ziert in verkleinerter Form jetzt den Eingang der Trauerhalle.

Der Friedhof hat den Charakter eines sehr gepflegten Ruheparks.

Grabarten
Neben allen klassischen Grabarten bietet der Neue Friedhof seit 2016 auch vielfältige moderne, pflegefreie Bestattungsarten an: Rasengräber, den Memoriamgarten, Kolumbarien und Baumbestattungen.

Adresse, Öffnungszeiten & Ansprechpartner
Neuer Friedhof Eickel, Edmund-Weber-Straße 29, 44651 Herne
Täglich: 8:00 Uhr bis Sonnenuntergang
Frau Andrea Brickwedde
Tel.: 02325 61260
E-Mail: eickel@kgwe.de und andrea.brickwedde@kgwe.de
Frau Carmen Lesniak
Tel.: 02325 61260
E-Mail: eickel@kgwe.de und carmen.lesniak@kgwe.de

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Städtischer Friedhof Holsterhausen

Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel befindet sich im Bereich Holsterhausen der städtische Friedhof Holsterhausen.
Er liegt nördlich der Holsterhauser Straße in einem Rechteck zwischen der Horststraße, Gartenstraße und der Kleingartenanlage Holsterhausen in einer Wohnsiedlung.
Der Friedhof wurde etwa in den Jahren 1904 bis 1910 als städtischer Friedhof angelegt. Im Bereich der Gartenstraße wurde er Ende der 1970er Jahre erweitert und hat jetzt eine Größe von 7,5 Hektar. Es befinden sich dort ca. 7.100 Grabstätten. Neben allen klassischen Grabarten für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen gibt es seit Juni 2020 auch Kolumbarien.
 Auf dem Friedhof befindet sich direkt hinter der Trauerhalle eine Gedenkstätte, die an den Pfarrer Ludwig Steil erinnert. Steil war von 1929 bis zu seinem Tod am 17. Januar 1945 im Konzentrationslager Dachau Pfarrer der Kirchengemeinde Holsterhausen.

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Grabarten & Infos:

In der Nähe eines Baumes werden bis zu vier Schmuckurnen in einer Edelstahlröhre beigesetzt. Die Röhre wird mit einem Bronzegussdeckel verschlossen, auf dem die Namen der Verstorbenen verzeichnet sind. Die Gräber sind pflegefrei.
Es kann zwischen einem Reihengrab (4 verschiedene Urnen in einer Röhre) und einem Familiengrab (für 3 Urnen plus einer weiteren Urne gegen Aufpreis) gewählt werden.
Angeboten wird diese Beisetzungsart auf dem Neuen Friedhof Eickel und auf dem Cranger Friedhof.

Baumbestattung Neuer Friedhof Eickel Baumbestattung Cranger Friedhof

Kolumbarien sind pflegefreie Beisetzungskammern für die Aufnahme von einer oder ein bis zwei Schmuckurnen.
Sie werden auf dem Cranger Friedhof, dem Friedhof Auf der Wilbe und dem Neuen Friedhof Eickel angeboten.

Kolumbarium I auf dem Neuen Friedhof
im Bezirk Eickel
Kolumbarium II auf dem Neuen Friedhof
im Bezirk Eickel
Kolumbarium 1A auf dem Friedhof
im Bezirk Röhlinghausen
Kolumbarium 2 auf dem Friedhof
im Bezirk Röhlinghausen
Kolumbarium I auf dem Friedhof
im Bezirk Crange
Kolumbarium II auf dem Friedhof
im Bezirk Crange

2016 entstand in der Mitte des Neuen Friedhofs Eickel – unmittelbar neben dem Hochkreuz – ein gärtnergepflegtes neues Grabfeld: der Memoriamgarten „Spuren des Lebens“.
Dieser Memoriamgarten ist der zweite seiner Art in Herne; er wurde von der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner zertifiziert und darf das entsprechende Signet der Gesellschaft verwenden.
Memoriamgärten sind wunderschön gestaltete Gärten, die zugleich Teil eines Friedhofes sind.
Die lateinische Bezeichnung „in memoriam“, zu Deutsch „in Gedenken/in Erinnerung an“, wird hier perfekt verkörpert.
An diesem Ort gibt es keine trennenden Grenzbefestigungen klassischer Art mehr, sondern einen gepflegten gemeinsamen Garten, in den die einzelnen Gräber mit ihren Grabsteinen harmonisch eingebunden sind.
Der Memoriamgarten ist mit Sitzbänken ausgestattet und verfügt über eine behindertengerechte Brunnenanlage.
Den Hinterbliebenen wird in diesem Memoriamgarten ein besonderer Platz der Ruhe und Trauer geboten. Gleichzeitig wird die Pflege und Instandhaltung der Anlage – im Rahmen eines Pflegevertrages – dauerhaft von einem professionellen Fachbetrieb (Friedhofsgärtner) übernommen.
Die Arbeit des Fachbetriebes wird regelmäßig von einem Treuhänder nach feststehenden Qualitätskriterien überprüft. Die Gelder der Dauergrabpflege verwaltet als Treuhandstelle die Gärtnergenossenschaft Gelsenkirchen e. G.
Es stehen Wahlgräber für Sargbestattungen und für Urnenbeisetzungen zur Verfügung, für die Verlängerungen der Nutzungszeit möglich sind. Hier können auch Partner-/Familiengräber gewählt werden.
Ebenfalls sind Reihenbegräbnisse/-beisetzungen für Särge und Urnen möglich. Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist für diese Begräbnisse/Beisetzungen nicht möglich.

Speziell für Schausteller und ihre Angehörigen besteht seit 2018 auf dem Cranger Friedhof ein pflegefreies Begräbnisfeld.
Die unmittelbare Nähe zur Cranger Kirmes und zum Cranger Weihnachtszauber wurde ausdrücklich gewünscht.

         
1. Spatenstich 2017 im Beisein des
Präsidenten des Schaustellerverbandes,
Albert Ritter (Bildmitte)
Das aktuelle Schaustellerfeld
mit Wasserspiel
und Design-Sitzbank


(Friedhof Wanne-Süd)

Wenn Kinder sterben, ist das ein besonders schwerer Schicksalsschlag für die Eltern, die Geschwister, Großeltern, Angehörige und Freunde*innen.
Mit dem Kindergrabfeld möchte die Kirchengemeinde in besonderer Weise die schwere Trauerarbeit der Hinterbliebenen unterstützen.
In der unmittelbaren Nachbarschaft zu anderen Kindergräbern kann das eigene Kindergrab würdevoll gestaltet und individuell gepflegt werden.
Gerne dürfen hier auch Teddybären und andere Lieblingsstofftiere, Puppen, Engel, kleine bunte Windmühlen u.a. dem Andenken an die verstorbenen Kinder gewidmet werden.

(Friedhof Wanne-Mitte)

Das besondere Kindergrabfeld „Sternschnuppe“ wurde für in der Schwangerschaft verstorbene Kinder ("Sternenkinder") eingerichtet, um ihnen einen Platz zu geben, an dem ihrer gedacht werden kann. Die Trauerfeiern und anschließenden Beisetzungen finden ca. ein- bis zweimal jährlich statt und sind ein offenes Angebot – unabhängig von kirchlicher oder religiöser Zugehörigkeit. Den betroffenen Eltern entstehen keine Kosten. Diese werden allein durch Mitgliedsbeiträge und Spendengelder des Vereins „Sternschnuppe e. V.“ finanziert.

Die Gräber müssen während der gesamten Nutzungszeit individuell gepflegt werden.
Natürlich ist auch die private Beauftragung eines Gärtnerfachbetriebs mit der Pflege möglich.

Wahlgräber (alle Friedhöfe)
Die Gräber können innerhalb des Grabfeldes frei gewählt werden.
Es sind Einzelgräber, Doppelgräber und größere Familiengrabstätten möglich. Die Nutzungszeit kann verlängert werden.
Wahlgräber werden für Sargbestattungen (Nutzungszeit 30 Jahre) und Urnenbeisetzungen (Nutzungszeit 20 Jahre) angeboten.
Bei Sargbestattungen kann zusätzlich eine Urne auf dem Grab beigesetzt werden. Anstelle eines Sarges ist auch die Beisetzung von bis zu 2 Urnen möglich.

beispielhaft Wahlgräber auf dem Alten Friedhof Eickel (Lohoffriedhof)

beispielhaft Wahlgräber auf dem Neuen Friedhof Eickel

Reihengräber
Die Bestattung/Beisetzung erfolgt in der von der Friedhofsverwaltung festgelegten Reihenfolge.
Eine Reservierung oder eine Verlängerung der Nutzungszeit ist nicht möglich.
- Sargbestattung
(Neuer Friedhof Eickel, Friedhof Auf der Wilbe, Friedhof Wanne-Mitte)
Nutzungszeit 30 Jahre

beispielhaft Reihengrab Sarg
Neuer Friedhof Eickel


- Urnenbeisetzung
(Neuer Friedhof Eickel, Friedhof Auf der Wilbe, Friedhof Wanne-Mitte, Friedhof Wanne-Süd)
Nutzungszeit 20 Jahre

beispielhaft Reihengrab Urne
Neuer Friedhof Eickel

Rasengräber (alle Friedhöfe bis auf den Alten Friedhof Eickel)
Für Urnenbeisetzungen (Nutzungzeit 20 Jahre) und Sargbestattungen (Nutzungszeit 30 Jahre) im Rasen.
Die Bestattung/Beisetzung erfolgt in der von der Friedhofsverwaltung festgelegten Reihenfolge.
Eine Reservierung oder eine Verlängerung der Nutzungszeit ist nicht möglich.

beispielhaft Urnenbeisetzung im Rasen auf dem Neuen Friedhof Eickel
(diese Felder sind bereits voll belegt, es gibt aber bereits ein neues, s.u.)

 

beispielhaft Urnenbeisetzung im Rasen, Neuer Friedhof Eickel

beispielhaft Sargbestattung im Rasen,
Neuer Friedhof Eickel


Urnengarten
(Cranger Friedhof)

Urnenbeisetzungen in einer gärtnerisch aufwändig gestalteten Gemeinschaftsanlage (mit Pflegevertrag).

Exklusivgräber (Neuer Friedhof Eickel)

Diese Gräber für Sargbestattungen werden durch einen Fachbetrieb betreut; der Abschluss eines Pflegevertrages ist erforderlich. Die Gräber besitzen eine verkleinerte Pflegefläche, die eine vollständige Einfassung erhält. Der Rest des Grabes ist Rasen.

Ambergarten (Friedhof Wanne-Mitte)

Dies ist eine gestaltete Gemeinschaftsgrabanlage für Erdbestattungen mit gehobener Pflege durch einen Fachbetrieb in Verbindung mit der Deutschen Treuhand.

Garten des Gedenkens (Friedhof Wanne-Mitte)

Diese landschaftlich an eine Parkanlage erinnernde Gemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen mit gehobener Pflege (Fachbetrieb i. V. mit Deutsche Treuhand) bietet den Hinterbliebenen einen liebevollen Bereich der Ruhe und der Trauer. Die aufgestellten Sitzbänke laden zum Verweilen und Nachdenken ein.
In bestimmten Bereichen können Reservierungen für den/die Partner*in vorgenommen werden.
Hinweis: z.Z. sind in diesem Grabfeld alle Gräber belegt.

Waldsteinia (Friedhöfe Wanne-Mitte und Wanne-Süd)

Diese Gemeinschaftsgrabanlage für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen ist mit einem einheitlichen Bodendecker bepflanzt und somit als einfaches, dauergepflegtes Grab angelegt. Die Verlängerung der Nutzungszeit ist nur bedingt möglich.

In Gottes Hand (Friedhof Wanne-Süd)

Das Besondere an dieser Grabanlage ist die lockere Art und Weise der Bepflanzung. Sie bietet sowohl Urnen-Reihengräber als auch Urnen-Partnergräber und Wahlgräber für Sargbestattungen an. Sie wird durch einen Fachbetrieb professionell gepflegt. Der Abschluss eines Pflegevertrages ist verpflichtend.

Partnergrab (Friedhof Wanne-Süd)

Das Partnergrab bietet die Möglichkeit für zwei Sargbestattungen, bei der die Partner Kopf an Kopf liegen. Die Anlage besteht je ca. zur Hälfte aus Rasenfläche und aus einer gärtnerischen Anlage. Die Pflege erfolgt professionell durch einen Fachbetrieb.

Memoriam vestri (Friedhof Wanne-Süd)

Hier handelt es sich um eine gestaltete Urnen- Gemeinschaftsgrabanlage mit gehobener Pflege.
Sie wird nach gärtnerischen Gesichtspunkten gestaltet und bepflanzt.
Die Anlage wird durch einen Fachbetrieb professionell gepflegt. Die Kosten für die Pflege werden bei der Bestattung erhoben.

Vierer-Gemeinschaft (Friedhof Wanne-Süd)

Hier erfolgt eine Erdbestattung für maximal vier Personen. Diese professionell von einem Fachbetrieb angelegte und gepflegte Anlage besteht jeweils zu ca. 50 Prozent aus Rasenflächen und gärtnerischer Anlage. Die Pflegekosten werden bei der Bestattung erhoben.

Biblischer Garten (Friedhof Wanne-Süd)

Bereich Jüngerinnen Bereich 12-Apostel (Urnenreihengrab)
Bereich Biblischer Garten Bereich biblische Orte, 4-er Gemeinschaft
Bereich biblische Orte, Genezareth (Urnenreihengrab) Bereich biblische Orte, Genezareth (Urnenpartnergrab)


Minikolumbarien 
(in Vorbereitung)
Hierbei handelt es sich um kleine Urnenstelen für die Aufnahme von einer bis vier Schmuckurnen, die in einem schöngestalteten und gärtnerisch gepflegten Feld angeordnet werden.

Wasserurnen (in Vorbereitung)
Hier werden wasserlösliche Urnenkapseln einzeln in einem oberirdischen Metallbehälter (im Boden verankert) beigesetzt. Der Metallbehälter nimmt Regenwasser auf und führt den Inhalt des Metallbehälters über mehrere Jahre verteilt der Erde zu.

Gestaltungshilfen für Traueranzeigen und Danksagungen

Sie suchen für die Gestaltung einer Traueranzeige oder Danksagung ein biblisches oder geistliches Wort? Einen zentralen Satz, der auch Ihnen und Ihrer Familie selbst Trost oder Hoffnung geben kann?

Hier finden Sie ausgewählte Sprüche aus der Bibel und von Persönlichkeiten der Zeitgeschichte:

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.
Psalm 23,4

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn.
Psalm 37,5

Meine Augen suchen nach den Treuen im Lande, dass sie bei mir wohnen.
Psalm 101,6

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt.
Psalm 121,1

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Prediger 3,1

Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jesaja 43,1

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
Jeremia 31,3

Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig.
Matthäus 24,13

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.
Johannes 11,25-26

Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
Römer 8,16

Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Römer 8,18

Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen.
2. Timotheus 2,19

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Offenbarung 2,10

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Offenbarung 7,17

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Offenbarung 21,4

Siehe, ich mache alles neu.
Offenbarung 21,5

Wenn nicht geschieht, was wir wünschen, so wird geschehen, was besser ist.
Martin Luther

Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen. Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
Hieronymus

Mein Herz ist so lange unruhig, bis es Ruhe findet in dir, oh Herr.
Augustinus

Die beiden schönsten Dinge im Leben sind die Heimat, aus der wir kommen, und die Heimat, zu der wir wandern.
Johann Heinrich Jung-Stilling

Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
Eduard Mörike

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff

„Mein bist du“ – spricht der Tod und will groß Meister sein. Umsonst. Mir hat mein Herr versprochen: „Du bist mein.“
Albrecht Goes

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant

Meine Kraft ist nun zu Ende, nimm mich, Herr, in Deine Hände.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: „Komm heim.“

Der Tod eines geliebten Menschen ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die Gott uns nur geliehen hat.

Herr, Dein Wille geschehe.

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer

Orte der Hoffnung

Orte der Trauer und der Hoffnung
Unsere evangelischen Friedhöfe sind Orte der Trauer und der Hoffnung. Wir Christinnen und Christen leben von der Kraft dieser Hoffnung: Jesus hat den Tod besiegt und ist wieder lebendig geworden. Deshalb soll der Tod nicht das letzte Wort haben. Schmerz und Trauer nach dem Tod eines Menschen sollen auf dem Friedhof der Zuversicht begegnen, dass die Verstorbenen bei Gott geborgen sind und dort ewige Heimat finden. Dies hat vielen Christinnen und Christen zu allen Zeiten Trost gespendet.

Orte der Erinnerung
Unsere evangelischen Friedhöfe sind Orte der Erinnerung. Hier können wir noch einmal Glück und Last mit dem Menschen fühlen, der uns nahe war. Wir brauchen diesen Ort, an dem wir Trauer und Schmerz zulassen dürfen. Wir dürfen uns noch einmal an gemeinsame Erlebnisse erinnern und loslassen.

Orte der Verkündigung
Unsere evangelischen Friedhöfe sind Orte, an denen wir Christinnen und Christen von unserem Glauben erzählen und Gottesdienste feiern. Durch christliche Symbole wie zum Beispiel das Kreuz werden unsere Friedhöfe zu unverwechselbaren Orten. In Trauergottesdiensten und in Gottesdiensten am Ewigkeitssonntag und zu Ostern erinnern wir an die Auferstehung Jesu. Hier wird das wichtigste Wunder der Bibel verkündet:

„Der Herr ist wahrhaftig auferstanden.“
(Lukas 24,34)

Auch machen wir durch unsere evangelischen Friedhöfe unsere Kirche in der Öffentlichkeit sichtbar und geben Friedhöfen einen festen Platz in der Gesellschaft.

Für alle unsere Friedhöfe und einen Teil der besonderen Begräbnisarten bestehen Flyer mit allen wichtigen Informationen; sie liegen in den Trauerhallen, Kirchen und Gemeindehäusern aus. Sie können diese aber direkt hier herunterladen:

Gerne senden wir Ihnen die Flyer kostenfrei in der benötigten Anzahl zu.

* Für alle Friedhöfe der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel gilt eine einheitliche Friedhofssatzung.
Eine einheitliche Friedhofsgebührensatzung und eine einheitliche Grabmal- und Bepflanzungssatzung sind in Arbeit.

Ihre Ansprechpartner

Friedhofsbüro

Zeppelinstraße 1, 44651 Herne
Tel.: 02325 3884 und 77926
Fax: 02325 63227 und 569058
E-Mail: friedhoefe@kgwe.de

Hinweis:
Bis zum Bezug eines zentralen Gemeinde- und Friedhofsbüros stehen Ihnen auch zusätzlich die Bezirksbüros in Crange, Eickel, Röhlinghausen und Wanne gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.


Horst-Dieter Fröhling

Kirchmeister für Friedhofsangelegenheiten
Zeppelinstraße 1, 44651 Herne
Tel.: 02325 38 84 und 77926 
Fax: 02325 63227 und 569058
E-Mail: horst-dieter.froehling@kgwe.de
Nur in Notfällen außerhalb der Bürozeiten: Tel.: 0175 5811458

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