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Allgemeine Informationen

Hier finden Sie allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen wie
Taufe, Konfirmation, Kircheneintritt,
die Gemeindekarte mit allen Anlaufstellen
bis hin zu den Satzungen.

Gemeindekarte

taufe

Aufnahme in die evangelische Kirche - Die Taufe

Die Taufe ist die Aufnahme eines Menschen in die evangelische Kirche. Im Taufgottesdienst gießt dabei die Pfarrerin oder der Pfarrer Wasser über den Kopf des Täuflings. Das Wasser symbolisiert, dass mit der Taufe die Sünden abgewaschen werden. Denn kein Mensch wird ohne Schuld geboren und bleibt lebenslang frei von Schuld, Sünden und Fehlern im Umgang mit den Mitmenschen. Das Ritual geht zurück auf die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer in der Bibel. Die Taufe ist ein Sakrament, das alle Christen miteinander verbindet. Sie ist im Leben eines Menschen einmalig und unwiderruflich.

Gott sagt „Ja“ zu der Liebe zweier Menschen - Die evangelische Trauung

Die kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst, in dem zwei Menschen vor der Gemeinde anlässlich einer bereits erfolgten standesamtlichen Eheschließung für ihren gemeinsamen Lebensweg Gottes Segen erbitten. Eine kirchliche Trauung ersetzt jedoch nicht die Eheschließung auf dem Standesamt, diese muss vor der kirchlichen Trauung erfolgt sein.

Aufgabe der evangelischen Kirche ist es, das Paar zu segnen und es in ihrem Glauben auf ihrem gemeinsamen Weg zu stärken.

Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis eine Gabe Gottes. Gott freut sich mit allen Menschen, die sich lieben und ihr Leben gemeinsam gestalten wollen. Bei einer Trauung sagt Gott „Ja“ zu ihrer Liebe. Die Ehe ist jedoch kein Sakrament wie in einer anderen christlichen Gemeinschaft. Das bedeutet für evangelische Traupaare: Dass Menschen das Heil im Glauben erfahren, steht und fällt nicht damit, dass sie verheiratet sind und bleiben. Unter anderem deswegen können in der evangelischen Kirche auch geschiedene Menschen wieder heiraten.

trauung
kreuz

Zurück zur Kirche – der Wiedereintritt in die evangelische Kirche

Der Weg zurück in die evangelische Kirche führt in der Regel über die heimatliche Kirchengemeinde, normalerweise die des Wohnortes. Wer sich diesen Schritt überlegt, sollte ein Gespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin suchen. Aufgenommen wird man durch die zuständige Pfarrerin oder den zuständigen Pfarrer der Kirchengemeinde, in deren Bereich man wohnt. Das ist die Regel.

Immer mehr Kirchenkreise bieten Eintrittsstellen an. Sie liegen meist zentral. Dort kann man die notwendigen Vorgespräche führen und in die Evangelische Kirche von Westfalen eintreten.

Weitere Themen:

Die Konfirmation ist das rückblickende „Ja“ zur eigenen Taufe. Diese wird mit der Konfirmation bekräftigt und fest gemacht. Das Wort Konfirmation stammt aus dem Lateinischen. Dort bedeutet das Verb confirmare = fest machen.

Die Konfirmation findet als Segnungsgottesdienst für junge Menschen, die sich zum christlichen Glauben bekennen, statt. Mit ihrem Bekenntnis im Konfirmationsgottesdienst sagen sie „Ja“ zu ihrer eigenen Taufe. Sollten die Jugendlichen noch nicht getauft sein, wenn sie ihre Konfirmandenzeit beginnen, werden sie während ihrer Konfirmandenzeit oder im Konfirmationsgottesdienst getauft.

Jugendliche werden in der Regel konfirmiert, wenn sie das vierzehnte Lebensjahr erreichen, sie also nach staatlichem Recht religionsmündig werden. Ab diesem Alter können sie selbst entscheiden, welcher Religion und welcher Kirche sie angehören wollen. Auch spätere Konfirmation bis ins Erwachsenenalter hinein sind jedoch möglich.

Zur Vorbereitung müssen die Jugendlichen in einem meist zweijährigen Konfirmationsunterricht den Taufunterricht nachholen, an dem sie vor ihrer Taufe als Säugling oder Kleinkind aus verständlichen Gründen noch nicht teilnehmen konnten. Denn in der Tradition der Bibel im Neuen Testament muss der mündige Christ sich bewusst für den Glauben entscheiden. Dazu muss er viel wissen und lernen. Erst danach durfte in der Tradition der ersten Christenheit die Taufe erfolgen. Mit der Säuglings- oder Kindstaufe musste nun die Vorbereitung auf die Konfirmation diesen Taufunterricht nachholen. Denn es ist der mündige Christ, der „Ja“ sagt zu seiner Taufe. Dort lernen die vorpubertären Kinder und Jugendlichen die Grundlagen des christlichen Glaubens, besuchen Gottesdienste und lernen ihre Kirchengemeinde kennen.

Mit ihrer Konfirmation erhalten die Jugendlichen alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche. Sie dürfen Paten werden und in vielen Gemeinden auch an den Kirchenvorstandswahlen teilnehmen.

In einem großen feierlichen Konfirmationsgottesdienst werden die Jugendlichen dann von der zuständigen Pfarrperson eingesegnet. Für Eltern und Patinnen und Paten ist das ein oft sehr anrührender Akt. Denn hier wird erstmals gerade für die Eltern deutlich, dass ihre Kinder keine Kinder mehr sind, sondern nun als Jugendliche zu Heranwachsenden geworden sind, die in Kürze als Erwachsene Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen werden. Darauf bereitet die Konfirmation auch mit dem zu lernenden Bildungsstoff vor.

Dabei steht die Inklusion für uns im Vordergrund. Denn eine Konfirmationsgruppe ist meist aus Jugendlichen unterschiedlicher Schultypen, von der Hauptschule bis zum Gymnasium, zusammengesetzt. Aber auch Jugendluche mit Behinderungen sind im Unterricht willkommen. So wird mit unterschiedlichen Menschen gelebtes Evangelium in einer für Kinder und Eltern schwierigen Lebensphase eingeübt.

Mit der Konfirmation dann endet für die Jugendlichen die Vorbereitungsphase und für die Patinnen und Paten das Patenamt als Amt der Kirche. Als familiäres Patenamt bleibt es natürlich lebenslang bestehen, sofern beide Seiten das wollen. Aber mir der Konfirmation sind Patinnen und Paten auch von Ihrer Verpflichtung entbunden, gemeinsam mit den Eltern dafür Sorge zu tragen, dass das Kind im christlichen Glauben erzogen und dann mit der Konfirmation zur evangelische Kirche bekennen will. Diese Verpflichtung sind sie bei der Taufe mit ihrem Bekenntnis, das Kind taufen lassen zu wollen, eingegangen. Auf dieses Bekenntnis hin wurde ihnen das Patenamt als kirchliches Amt von der evangelischen Kirche verliehen.

Weitere Links: https://www.ekd.de/Konfirmation-11035.htm

Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Dabei wird die Auferstehung der Toten verkündigt und des Verstorbenen und seines Lebens gedacht.

Gestaltet wird die kirchliche Bestattung nach der gültigen Gottesdienst-Ordnung (Agende). Musikalische Ausgestaltungen und persönliche Wünsche des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen können berücksichtigt werden, müssen aber mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer abgesprochen werden und unterliegen der pfarramtlichen Entscheidungsbefugnis. Die kirchliche Bestattung ist ein evangelischer und öffentlicher Gottesdienst, zu dem jeder Mensch kommen kann. Ein solcher Gottesdienst ist jedoch eine Privatveranstaltung. Letztgültige Entscheidung trifft der zuständige Pfarrer bzw. die zuständige Pfarrerin.

Der Bestattung geht meist ein seelsorgliches Trauergespräch der Pfarrerin oder des Pfarrers mit den Hinterbliebenen voran.

In der Regel werden nur Mitglieder der evangelischen Kirche kirchlich bestattet. Hat der Verstorbene ausdrücklich eine kirchliche Bestattung abgelehnt, kann er nicht kirchlich bestattet werden - auch dann nicht, wenn es der ausdrückliche Wunsch der Hinterbliebenen ist. Diese ausdrückliche Willensbekundung, aufgrund derer man nicht kirchlich bestattet werden kann, liegt beispielsweise vor, wenn der Verstorbene aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist und dies bei Lebzeiten nicht aktiv schriftlich wiederrufen haben sollte. Mündliche Willensbekundungen, z.B. gegenüber Angehörigen, Freunden oder anderen Menschen, ersetzten diese schriftliche Rückkehrbekundung nicht. Denn für die evangelische Kirche steht der Wille des oder der Verstorbenen im Vordergrund als seine oder ihre bei Lebzeiten getroffenen Gewissensentscheidung, nicht mehr zu Kirche gehören zu wollen. Als Zeichen der Würde des Menschseins gilt für die evangelische Kirche die Entscheidung des Gewissens des Menschen.

Für den Bezirk Crange:
Sebastian Borchert
Horst-Dieter Fröhling
Iris Karge
Detlev Ostrowski
Pfr. Günter Mattner
Pfr. Michael Thoma

Für den Bezirk Eickel:
Armin Borrmann
Michael Kersting
Tobias Krause
Helga Stöckmann-Popp
Pfr. Frank Schröder
Pfr. Jörg Zogass

Bezirk Holsterhausen:
Jens Arndt
Christiane Mogge-Wüstenfeldt
Beate Stecher
Jens Woelke
Pfr. Ferdinand Kenning

Für den Bezirk Röhlinghausen:
Christoph Czubaj
Dagmar Grolman
Susanne Gutheil
Annegret Harwardt
Pfrin. Saskia Karpenstein

Für den Bezirk Wanne:
Stephan Gayko
Ulrich Springwald
Michael Wippich
Thomas Zoltberger
Pfr. Hans-Paul Ullrich
Pfr. Dr. Frank Weyen

Für den Bezirk Crange:
Pfarrer Günter Mattner
Pfarrer Michael Thoma
Sebastian Borchert
Horst-Dieter Fröhling
Iris Karge
Detlev Ostrowski 
Heike Dahlhaus
Calma Davidsen
Pamela Drabent
Melanie Jarolim-Maudanz
Wolfgang Jasberg
Sarah Böhm

Für den Bezirk Eickel:
Pfarrer Frank Schröder
Pfarrer Jörg Zogass
Armin Borrmann
Michael Kersting
Tobias Krause
Helga Stöckmann-Popp
Jörg Bielau
Frank Korte
Dr. Klaus Heemann
Nina Niedrig
Ann-Christin Osterwind
Monika Schettler
Franziska Parwolowski
Katharina Popp
Günter Harmel
Peter Nimz

Für den Bezirk Holsterhausen:
Pfarrer Ferdinand Kenning
Jens Arndt
Christiane Mogge-Wüstenfeldt
Beate Stecher
Jens Woelke
Sybille Strohwald
Hans-Peter Kemmler
Jutta Mehwald
Miriam Gatawis

Für den Bezirk Röhlinghausen:
Pfarrerin Saskia Karpenstein
Pfarrerin Dr. Zuzanna Hanussek
Vikar Lukas Horst
Christoph Czubaj
Dagmar Grolman
Susanne Gutheil
Annegret Harwardt 
Bärbel Bär
Hanna Brandt
Christoph Müller
Malte Reinhard

Für den Bezirk Wanne:
Pfarrer Hans-Paul Ullrich
Pfarrer Dr. Frank Weyen
Stephan Gayko
Ulrich Springwald
Michael Wippich
Thomas Zoltberger
Lisa Hagedoorn
Silvia Kämpkes
Daniel Koy
Bernd Ortmann
Gerd Willink

 

Hier finden Sie die Satzung der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel und ihrer Friedhöfe:

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